Grundlagen der Kaninchenernährung

Der Aufbau des Verdauungssystems erlaubt dem Kaninchen eine große Mengenaufnahme von rohfaserreichem Futter. Der Blinddarm übernimmt dabei als "Gärkammer" eine zentrale Aufgabe, indem die Bakterien dort zur umsetzung des Futters intensiv mitarbeiten. Bei diesem Prozess werden hochwertige Proteine und wertvolle Fettsäuren sowie Vitamine gebildet, die für das Kaninchen überlebenswichtig sind.

Was ist für eine ausgewogene Ernährung wichtig?

Rohprotein (Eiweiß und Aminosäuren) für: 
- Körper- und Organwachstum
- Haarwachstum
- Muskelbildung
- Milcheiweißbildung
- Fruchtbarkeit
- Stickstoffquellen für die Darmbakterien

Rohfaser (Zellulose, Pentosane, Lignin) als: 
- Engerielieferant
- Stabilisierung des pH-Wertes im Blinddarm

Rohfett für: 
- Energielieferant
- Transportmedium für fettlösliche Vitamine
- Lieferant für essentielle ungesättigte Fettsäuren

Mineralstoffe für: 
- das Immun-, Enzym- und Hormonsystems
- Knochen
- Stoffwechsel

Vitamine für: 
- Fruchtbarkeit
- Steuerung des Mineralstoffhaushaltes
- Muskelwachstum
- Stärkund des Abwehrsystems


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  • Kaninchen Ernährung

    Das hauptFutter für Kaninchen sollte trotzdem immer eine große Auswahl an frischem sein, und trockenkräuter nur als Zusatz gefüttert werden. Pellets, Weizen und tierische Produkte haben da nix Zutun, und von johanmesbrot ist durch den hohen Zuckergehalt ebenfalls abzuraten.
    Pellets quillen im Kaninchen auf und entziehen ihnen viel Wasser, führen zu einem zu frühen sätte Gefühl und es kommt zu Verstopfungen und aufgasungen. Deshalb sollt man nie einen solche 'industriemüll' verfüttern.